Einweg-Fastfoodboxen aus Kunststoff werden aus Harz oder anderen thermoplastischen Materialien mittels Heißschmelz-Spritzgussverfahren hergestellt. Hinsichtlich des Rohmaterials lassen sie sich hauptsächlich in PP- (Polypropylen), PS- (Polystyrol) und EPS- (expandiertes Polystyrol) Boxen unterteilen. PP-Boxen zeichnen sich im Vergleich zu den anderen beiden Materialien durch eine hohe Hitzebeständigkeit aus und sind die einzigen Fastfoodboxen, die in der Mikrowelle erhitzt werden können. Dank ihrer hohen chemischen Stabilität und guten Korrosionsbeständigkeit eignen sie sich für nahezu alle Lebensmittel und Getränke.
Die vorgelagerte Wertschöpfungskette der Einweg-Fast-Food-Box-Industrie besteht hauptsächlich aus Rohstofflieferanten (z. B. PP, PE, EPS) und Herstellern verschiedener Fast-Food-Boxen. Die Fertigprodukte finden breite Anwendung in der Gastronomie und im Lieferdienstgewerbe.
China war 2019, gemessen am Umsatz, der weltweit größte Hersteller von Einweg-Kunststoffboxen für Fast Food und trug rund 44,3 % zum globalen Markt für diese Boxen bei. Der Umsatz mit Einweg-Kunststoffboxen für Fast Food in China belief sich 2019 auf 9,55 Milliarden Yuan, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 22,0 % zwischen 2014 und 2019 entspricht.
Betrachtet man die Umsatzstruktur von Einweg-Fastfoodboxen aus Kunststoff in China von 2014 bis 2019, so basiert der chinesische Markt für Einweg-Fastfoodboxen hauptsächlich auf dem Verkauf von PP-Fastfoodboxen. Im Jahr 2019 entfielen 60,94 % des Marktes für Einweg-Fastfoodboxen auf PP-Lunchboxen.
Veröffentlichungsdatum: 08.04.2022